Neubau der Sporthalle am Schindbühel schreitet voran

Coronabedingt fiel das Richtfest bei diesem Großprojekt leider aus. Stattdessen erfolgte am 6. September eine Ortsbesichtigung mit Vertretern der beteiligten Architekturbüros, Baufirmen und des Marktes Jettingen-Scheppach.

Die Grundsatz-Entscheidung für die Aufnahme von Haushaltsmitteln zur Planung  einer Dreifachsporthalle  wurde bereits Anfang 2018 getroffen.  Mittlerweile wird mit Gesamtkosten in Höhe von rund acht Millionen Euro gerechnet. Würden die Ausschreibungen allerdings erst zum jetzigen Zeitpunkt erfolgen, wäre mit wesentlich höheren Preisen zu rechnen, und somit wäre durchaus in Frage gestellt, ob die Halle in dieser Form auch tatsächlich gebaut werden könnte. 

Doch glücklicherweise erfolgte der Spatenstich für den  Hallen-Neubau bereits am 22. März 2021. Seither hat sich nun bereits Vieles getan: Gerade vom Ortsteil Scheppach kommend ist die Halle mit ihren imposanten Giebelwänden und den derzeit noch hinter Schutzfolie verborgenen Dachträgern bereits ein "Eyecatcher".  Auch die Sitztribünen sind bereits zu sehen. Rund 900 Kubikmeter Beton wurden inzwischen verbaut. Wenn die Halle fertiggestellt ist, werden es etwa 1.200 Kubikmeter sein.

Normalerweise wäre der Anlass für das Treffen am 6. September ein ganz besonderer gewesen: Die Zimmerer haben an der außergewöhnlichen Dachkonstruktion der neuen Dreifachsporthalle die Binder, sogenannte Fischbauchträger, gesetzt. Damit wäre an sich der Zeitpunkt gewesen, um den "Hebauf" zu feiern. In Zeiten von Corona gestaltet sich ein Richtfest mit dem dazugehörigen Richtspruch bei einem solchen Großprojekt aufgrund der vielen teilnehmenden Personen allerdings als zu großes Event und ist somit nicht vertretbar. Ganz bewusst wurde nun hierfür ein kleiner Rahmen gewählt: Architekten sowie Vertreter der ausführenden Unternehmen und des Marktes Jettingen-Scheppach als Auftraggeber trafen sich zu einem Ortstermin, um sich ein Bild vom Baufortschritt zu machen.

Als nächstes folgt nun die Errichtung des Dachs und der Außenhülle, im Anschluss geht es an den Innenausbau. Aufgrund von mittlerweile weltweiten Lieferengpässen, aber auch wegen der teils schlechten Witterung im Sommer, wird sich die ursprünglich für Mai 2022 angedachte Fertigstellung aller Voraussicht nach aber leider verzögern.

Ortstermin bei der neuen Sporthalle (Bildnachweis: Markt Jettingen-Scheppach) Auf dem Bild von links: Christoph Ost (Firma Abenstein Ichenhausen, Rohbau), Markus Seitz (Hartinger Consult Thannhausen, Tragwerk und Brandschutz), Leonhard Ost (Firma Abenstein), Günter Axmann-Finkel (Architekturbüro Axmann + Weiß, Burgau), Ulrike Donner (bharchitektengesellschaft, München), Erster Bürgermeister Christoph Böhm, Markus Putz (Axmann + Weiß), Bauamtsleiter Markus Guckler
Ortstermin bei der neuen Sporthalle (Bildnachweis: Markt Jettingen-Scheppach)
Auf dem Bild von links: Christoph Ost (Firma Abenstein Ichenhausen, Rohbau), Markus Seitz (Hartinger Consult Thannhausen, Tragwerk und Brandschutz), Leonhard Ost (Firma Abenstein), Günter Axmann-Finkel (Architekturbüro Axmann + Weiß, Burgau), Ulrike Donner (bharchitektengesellschaft, München), Erster Bürgermeister Christoph Böhm, Markus Putz (Axmann + Weiß), Bauamtsleiter Markus Guckler