 Der Weiler beim Schloss Eberstall ist der kleinste Ortsteil Jettingen-Scheppachs. Er gehörte vor Bildung der Einheitsgemeinde Jettingen-Scheppach zur Gemeinde Oberwaldbach, welche jedoch im Zuge der Gebietsreform dem Markt Burtenbach zugeschlagen wurde.
Eine bekannte Adresse ist Eberstall für Pferdeliebhaber und Freunde des Reitsports. Gleich neben dem Schlossgarten liegt im ehemaligen Schlossgutshof der Reitstall und der Turnierplatz, sowie unterhalb hiervon die Reit- und Dressurhalle des Reit- und Fahrvereins Jettingen, welcher dort nach seiner Gründung 1965 eine Heimat fand. Bereits 1972 veranstalteten die Jettinger Pferdesportler auf dem Eberstaller Gelände erstmals ihr Dressur- und Springturnier, das seither alljährlich an einem Wochenende um den "St. Anna"-Tag herum (Ende Juli /Anfang August) die Reiterelite aus ganz Bayerisch-Schwaben anzieht.
Doch auch das Schloss Eberstall zählt zu den Glanzpunkten herrschaftlicher Architektur in Mittelschwaben. Ein Ulmer Privatmann erwarb im Jahr 1983 den ehemaligen Herrensitz vom damaligen Eigentümer Graf von Stauffenberg und bewahrte ihn - ebenso wie die zugehörige St.-Anna-Kapelle - durch aufwändige Sanierungen vor dem Verfall. Anschließend bewohnte er das eindrucksvoll restaurierte Haus mehr als 20 Jahre lang zusammen mit seiner Familie. Mittlerweile wurde das gesamte Areal weiterveräußert. Auch die neuen Eigentümern nutzen das herrliche Schloss als eigenen Wohnsitz.
Ausführliche Informationen zum Ursprung und zur herrschaftsgeschichtlichen Entwicklung des Ortsteils können Sie als PDF-Datei downloaden.

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